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Thema: Ernsthafte (allgemeine) Fragen zum Intranator

  1. #1
    s.F
    s.F ist offline Registered User
    Registriert seit
    Nov 2005
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    4

    Question Ernsthafte (allgemeine) Fragen zum Intranator

    Sehr geehrtes Intra2net-Team,

    Ich habe mir damals mal eine Version des Intranator zwecks Live-Test
    heruntergeladen (damals hatte diese Softwareversion noch eine andere
    Produktbezeichnung soweit ich mich erinnern kann). Allerdings empfand
    ich den vorherigen Name (leicht) übertrieben - "Business Server" passt
    dazu deutlich besser ... Die Installation enedete jedoch mit dem ersten
    und letzten "erfolglosen" Versuch da der Installer den Versuch beendete.

    Q: Was macht es erforderlich 20 GB für ein Firewall System zu erzwingen?

    Vermutlich befindet sich auf der CD lediglich ein Installer um das System
    vorzubereiten und der rest also die eigentliche Software wird dann via
    Internet (öffentliche Mirrors der - open source - Software?) heruntergeladen
    und installiert, oder liege ich damit gänzlich falsch? Ansonsten wäre das
    Kompressionsverfahren um aus 170 MB dann 20 GB (benötigte!) Daten zu
    generieren ziehmlich interessant ...

    Q: Gibt es den Business Server nur als Komplett Paket oder erlaubt die Software
    auch das problemlose deaktivieren bzw weg lassen einzelner Bereiche?

    Ich persönlich Frage mich nur was ein z.B Mail/Fax/Groupware Server auf einer
    Firewall zu suchen hat. Mir wurde immer eingetrichtert im Punkto Firewall das
    "weniger" auch manchmal mehr sein kann (um "Angriffsflächen" erst gar nicht
    anzubieten). Scheinbar verfolgen die Intra2net Produkte andere Ziele?

    Mir sind noch dutzende andere Dinge aufgefallen, jedoch warte ich nun erstmal
    auf Antworten ... kommentare anderer Forum Nutzer/Kunden sind natürlich willkommen.

    Mit freundlichem Gruss,
    Stefan Frank
    MHNS IT Solutions - RootServices.BiZ

  2. #2
    Mirko Tochtermann Guest
    Zitat Zitat von s.F
    Sehr geehrtes Intra2net-Team,
    Hallo sehr geehrter Herr Frank

    Q: Was macht es erforderlich 20 GB für ein Firewall System zu erzwingen?
    Da wir ja nicht nur ein Firewall System sind, haben wir uns gedacht es wäre
    vielleicht gar nicht so dumm noch etwas Platz auf der Platte für Mails, Proxy-Cache, Statistiken, Logs, Backups etc. freizuhalten

    Vermutlich befindet sich auf der CD lediglich ein Installer um das System
    vorzubereiten und der rest also die eigentliche Software wird dann via
    Internet (öffentliche Mirrors der - open source - Software?) heruntergeladen
    und installiert, oder liege ich damit gänzlich falsch? Ansonsten wäre das
    Kompressionsverfahren um aus 170 MB dann 20 GB (benötigte!) Daten zu
    generieren ziehmlich interessant ...
    Falsch vermutet, die komplette Intranator Software haben wir tatsächlich auf
    das 170mb ISO gequetscht. Die 20gb ergeben sich wie oben beschrieben aus anderen Notwendigkeiten nicht aus dem Platzbedarf unserer RPMs.

    Q: Gibt es den Business Server nur als Komplett Paket oder erlaubt die Software
    auch das problemlose deaktivieren bzw weg lassen einzelner Bereiche?
    Den Business Server gibt es "nur" als Komplettpaket. Wenn Sie allerdings eine reine Firewall/VPN Lösung suchen gibt es seit November das Intranator VPN Connect Produkt.

    Ich persönlich Frage mich nur was ein z.B Mail/Fax/Groupware Server auf einer
    Firewall zu suchen hat. Mir wurde immer eingetrichtert im Punkto Firewall das
    "weniger" auch manchmal mehr sein kann (um "Angriffsflächen" erst gar nicht
    anzubieten). Scheinbar verfolgen die Intra2net Produkte andere Ziele?
    Da hat man Ihnen schon das richtige eingetrichtert Wenn man streng nach BSI Empfehlung vorgehen würde wäre das auch richtig so. Nur gehen Sie mal zu einer kleinen/mittelständischen Firma und erklären Sie denen das sie jeweils einen eigenen Server für Firewall, Proxy, Mail, Fax etc. brauchen. Ich glaub da sitzt man relativ schnell wieder an der frischen Luft

    Wir sind hier also etwas pragmatischer bzw. bedarfsgerechter vorgegangen, haben aber trotzdem versucht den Intranator auch unter der schönen bunten Oberfläche so sicher wie möglich zu gestalten.
    Z.B mit:
    - gehärtetem Kernel (grsecurity)
    - wichtige Dienste laufen in einer Changeroot Umgebung
    - jedes Paket wurde vom Source Code mit einem spez. gepatchtem Compiler übersetzt der gegen Stack Overflow schützt
    - Standardmässig sind keinerlei Dienste/Ports von Aussen zu erreichen.

    Mir sind noch dutzende andere Dinge aufgefallen, jedoch warte ich nun erstmal
    auf Antworten ... kommentare anderer Forum Nutzer/Kunden sind natürlich willkommen.
    Ich hoffe ich konnte ein paar Fragen klären und auf die anderen Fragen freu ich mich schon

    Viele Grüsse
    Mirko Tochtermann

  3. #3
    s.F
    s.F ist offline Registered User
    Registriert seit
    Nov 2005
    Beiträge
    4
    Hallo sehr geehrter Tochtermann

    Mir ist schon klar, dass die User Daten auch irgendwo bespeichert
    werden (müssen). Jedoch quasi die HDD Grösse zu "erzwingen" ist
    (finde ich) völlig unnötig. Was spricht da gegen offizell eine Grösse
    zu Empfehlen und den rest dem User/Kunde zu überlassen?

    Beispielsweise: XY MB sind für die Installation erforderlich. Wir
    Empfehlen jedoch mindistens 20 GB um ausreichend Platz für
    User Daten (Emails ect) zur verfügung zu haben.

    In meinem Fall ist der Testrechner Baugleich mit dem eigentlichen
    Firewall Rechner ... 3 xl0 nics - 2 mal ep ... einen PII 233 MHZ mit
    MMX ... einen ICP Vortex Raid Controller ... 2 x 4,5 GB IBM HDDs ...
    164 MB SD-Ram (Speicher ist natürlich anzuüassen wenn es nötig
    ist - in meinem Fall für Firewall Only funktionen ist dieses ausreiechend).

    Ich hätte jetzt auch kurzfristig eine grössere IDE Platten einbauen und
    den Inhalt dann auf das Disk Array Spiegeln können aber dazu hatte ich
    dann doch keine lust. Wäre das möglich gewesen oder sind da limits mit
    eingebaut die das System dann herunterfahren oder ähnliches?

    Meiner bescheidenen Meinung nach sollte der Kunde/User entscheiden
    ob er 5,10 oder 100 GB für das System benötigt wird. Ebenfalls wäre das
    weg lassen verschiedener Dienste/Funktionen auch nicht unbedingt verkehrt.
    Das ganze dann per Lizenz zu verknüpfen würde eventuell weitere neue
    Kunden bringen. Momentan kann der Kunde den Business Server - wenn ich
    es richtig verstanden habe - nur mit Funktionen erwerben die er vielleicht
    gar nicht benötigt (trotzdem dafür aber Zahlen muss). Mit sowas gewinnt
    man bei mir allerdings keinen Blumentop

    Angenommen ich möchte den Business Server erwerben aber ohne teure
    Lizenzen anderer Fremdprodukte mit kaufen zu müssen. Wie wäre es zum
    Beispiel damit den Kunde Antivirus Dienste selbst wählen zu können? Wer
    F-Secure wünscht kauft die Lizenzen halt mit - wer nicht verwendet andere
    (vielleicht kostenfreie) Software. Schon mal drüber nachgedacht? Mir ist schon
    klar das dies Arbeit bedeutet weil irgendwer die GUI entsprechend ständig
    Warten/Updaten/Anpassen muss, aber ich glaube sowas Zahlt sich auch aus.

    Es gibt durchaus gute kostenfreie Software auch im Antivirus-Bereich. Wenn
    ich für Anti-Virus Software kaufen würde dann empfehle ich ausschliesslich nur
    Trendmicro (persönlich verwende ich nur opensource) ... kein Windows heisst
    auch deutlich weniger bis gar keine Abhänigkeit für Antivirus Produkte

    Das Thema "frischen Luft" kenne ich zu gut auch ich muss ja irgendwo sparen
    aber ich muss der kleinen/mittelständischen Firma auch nicht erklären wieso
    Ihr Netzwerk "broken" ist wenn denn mal irgendwas mit dem "einen Server" ist
    (Exakt das gleiche Grät als Standby Server auf Lager zu haben wäre nicht verkehrt).

    Mit Raid Controller ist es doch nicht anders ... aus meiner (negativen) Erfahrung
    kann ich nur zu gut sagen, dass ICP und 3ware durchaus ihre Gründe haben. Das
    Software Raid "zeugs" taugt eben nur bedingt/bis gar nix. Promise,Highpoint und co
    Treiber sind nicht umsonst aus dem Linux Kernel entfernt worden (weil der Kernel dies
    ebenfalls durchführen kann). Aber wehe eine Platte ist mal defekt und durch Software
    Raid bedingt werden Daten falsch oder ins Nirvana gespeichert dann jute Nacht

    Die Intra2net Produkte sind (soweit wie ich es sehen kann) offensichtnich
    ziehmlich gut aber die "Pro Linux Argumente" locken mich nicht aus der
    Reserve. Den Linux Kernel "härten" das lässt mich ganz schön lächeln

    Linux ist auch bei mir oft im Einsatz allerdings wenn möglich nie als Firewall.

    Mit freundlichem Gruss,
    Stefan Frank
    MHNS IT Solutions - RootServices.BiZ

  4. #4
    Mirko Tochtermann Guest
    Hallo S.F.!

    Zitat Zitat von s.F
    Hallo sehr geehrter Tochtermann

    Mir ist schon klar, dass die User Daten auch irgendwo bespeichert
    werden (müssen). Jedoch quasi die HDD Grösse zu "erzwingen" ist
    (finde ich) völlig unnötig. Was spricht da gegen offizell eine Grösse
    zu Empfehlen und den rest dem User/Kunde zu überlassen?

    Beispielsweise: XY MB sind für die Installation erforderlich. Wir
    Empfehlen jedoch mindistens 20 GB um ausreichend Platz für
    User Daten (Emails ect) zur verfügung zu haben.
    Nun sagen wir es mal so. Wir sind aus Erfahrung schlau geworden
    Bitte vergessen Sie nicht das wir auch viele Endkunden haben die den
    Intranator direkt von unserer Webseite downloaden.

    Sie sind Profi und können genau abschätzen was Sie brauchen um
    das System zum Rennen zu bringen. Viele aber nicht und die wollen wir
    eben nicht im Regen stehen lassen sondern "an die Hand nehmen".

    In meinem Fall ist der Testrechner Baugleich mit dem eigentlichen
    Firewall Rechner ... 3 xl0 nics - 2 mal ep ... einen PII 233 MHZ mit
    MMX ... einen ICP Vortex Raid Controller ... 2 x 4,5 GB IBM HDDs ...
    164 MB SD-Ram (Speicher ist natürlich anzuüassen wenn es nötig
    ist - in meinem Fall für Firewall Only funktionen ist dieses ausreiechend).
    Nun mag sein das dies für Firewall only ausreichen mag. Aber das kleinste
    Produkt das wir haben bietet eben schon mehr als nur Firewall.
    Und mal ernsthaft die Hardwarekosten sind doch im Vergleich zu Softwarekosten heutzutage zu vernachlässigen.
    Ich denke die Minimalanforderung des Intranators von 400MHZ CPU, 128MB RAM und 20GB HD sollten doch nicht so schwer zu erfüllen sein

    Ich hätte jetzt auch kurzfristig eine grössere IDE Platten einbauen und
    den Inhalt dann auf das Disk Array Spiegeln können aber dazu hatte ich
    dann doch keine lust. Wäre das möglich gewesen oder sind da limits mit
    eingebaut die das System dann herunterfahren oder ähnliches?
    Ich hoffe ich bekomme keine Schelte, wenn ich das jetzt verrate ,
    aber das ist möglich

    Meiner bescheidenen Meinung nach sollte der Kunde/User entscheiden
    ob er 5,10 oder 100 GB für das System benötigt wird. Ebenfalls wäre das
    weg lassen verschiedener Dienste/Funktionen auch nicht unbedingt verkehrt.
    Das ganze dann per Lizenz zu verknüpfen würde eventuell weitere neue
    Kunden bringen. Momentan kann der Kunde den Business Server - wenn ich
    es richtig verstanden habe - nur mit Funktionen erwerben die er vielleicht
    gar nicht benötigt (trotzdem dafür aber Zahlen muss). Mit sowas gewinnt
    man bei mir allerdings keinen Blumentop
    Schade ich hätte jetzt so gerne eine neuen Blumentopf gehabt

    Nein mal Ernsthaft, jede einzelne Funktion einzeln zuschaltbar/zukaufbar
    zu machen würde völlig den Rahmen und die Übersichtlichkeit der Preisliste sprengen.
    Und wenn ich das mal so ganz unbescheiden sagen darf bin ich der Überzeugung
    das wir auch trotz möglicherweise nicht vollständig genutzter Funktionen ein
    ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis haben.

    Angenommen ich möchte den Business Server erwerben aber ohne teure
    Lizenzen anderer Fremdprodukte mit kaufen zu müssen. Wie wäre es zum
    Beispiel damit den Kunde Antivirus Dienste selbst wählen zu können? Wer
    F-Secure wünscht kauft die Lizenzen halt mit - wer nicht verwendet andere
    (vielleicht kostenfreie) Software. Schon mal drüber nachgedacht? Mir ist schon
    klar das dies Arbeit bedeutet weil irgendwer die GUI entsprechend ständig
    Warten/Updaten/Anpassen muss, aber ich glaube sowas Zahlt sich auch aus.

    Es gibt durchaus gute kostenfreie Software auch im Antivirus-Bereich. Wenn
    ich für Anti-Virus Software kaufen würde dann empfehle ich ausschliesslich nur
    Trendmicro (persönlich verwende ich nur opensource) ... kein Windows heisst
    auch deutlich weniger bis gar keine Abhänigkeit für Antivirus Produkte
    Macht es schlichtweg viel zu kompliziert, für uns und den Kunden.
    Ziel war es eben ein einfaches, integriertes Produkt zu haben wo
    "alles drin ist" ohne darüber nachzudenken was man noch alles dazukaufen muss.

    Das Thema "frischen Luft" kenne ich zu gut auch ich muss ja irgendwo sparen
    aber ich muss der kleinen/mittelständischen Firma auch nicht erklären wieso
    Ihr Netzwerk "broken" ist wenn denn mal irgendwas mit dem "einen Server" ist
    (Exakt das gleiche Grät als Standby Server auf Lager zu haben wäre nicht verkehrt).
    Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Wir haben auch tatsächlich Fälle,
    wo sich Kunden ein 2tes Gerät einfach auf Lager gelegt haben. Andere Möglichkeit
    ist natürlich entsprechend gute HW drunter zu setzen. Mit Raid5, 2xNetzteile etc.
    zusätzlich ist ja so nen Intranator innerhalb 10 min neu installiert und wenn das
    Backup zur Hand ist, ist man spätestens nach 2Std. wieder betriebsbereit.

    Mit Raid Controller ist es doch nicht anders ... aus meiner (negativen) Erfahrung
    kann ich nur zu gut sagen, dass ICP und 3ware durchaus ihre Gründe haben. Das
    Software Raid "zeugs" taugt eben nur bedingt/bis gar nix. Promise,Highpoint und co
    Treiber sind nicht umsonst aus dem Linux Kernel entfernt worden (weil der Kernel dies
    ebenfalls durchführen kann). Aber wehe eine Platte ist mal defekt und durch Software
    Raid bedingt werden Daten falsch oder ins Nirvana gespeichert dann jute Nacht
    Genau deswegen unterstützen wir ja auch besagte Raidcontroller

    Die Intra2net Produkte sind (soweit wie ich es sehen kann) offensichtnich
    ziehmlich gut aber die "Pro Linux Argumente" locken mich nicht aus der
    Reserve. Den Linux Kernel "härten" das lässt mich ganz schön lächeln
    Na prima, dann kann ich immerhin behaupten ich hab bei jemanden für gute Stimmung gesorgt!

    Linux ist auch bei mir oft im Einsatz allerdings wenn möglich nie als Firewall.
    Ohje ich seh schon ein BSD Jünger Aber ich seh das mittlerweile sehr pragmatisch. Jeder hat seine eigene Erfahrung und vorlieben was das Betriebssystem oder sei es sogar nur eine best. Distribution angeht. Meistens stecken eher weniger harte technische Fakten dahinter.

    Schönen Gruss und ein schönes WE!
    Mirko Tochtermann

  5. #5
    s.F
    s.F ist offline Registered User
    Registriert seit
    Nov 2005
    Beiträge
    4
    Hallo Mirko Tochtermann!

    Profi hin - Profi her - auch wenn ich jetzt was anderes schreiben
    sollte sage ich mal ganz bescheiden das auch bei mir nicht immer
    alles reibungslos verläuft. Technik ist Technik und man steckt dort
    ja nicht wirklich drin wie man manchmal so schön sagt

    > Viele aber nicht und die wollen wir eben nicht im Regen
    > stehen lassen sondern "an die Hand nehmen".

    Selbstverständlich nur aus nächstenliebe und nicht für Geld, richtig

    Mein kommentar zum Thema Hardwarekosten bezog ich nicht auf
    einen einzelnes System sondern wenn auf verschiedene Server
    verteilt werden würde. Das von Ihnen benannte System sollte wohl
    für jeden erschwinglich sein da haben Sie recht.

    Sie schreiben/erzählen über andere Produkte jedoch kann ich diese
    auf der Website nirgends sehen. Wie kommt das eigentlich?

    Preis/Leistungsverhältnis? Soll ich ehrlich sein? Mir persönlich treibt
    es die Tränen in die Augen. Das Business Server Produkt als solches
    ist für viele durchaus eine Feine Sache, allerdings für mich persönlich
    ein "Graus". Ich müsste Lizenzen für Antivirus Produkte erwerben die
    ich nicht benötige und Services bezahlen die ich auf einem Firewall
    System sowieso deaktivieren würde. Ich interessierte mich eigentlich
    nur Beruflich für dieses Produkt - nicht für mich persönlich.

    Ich möchte jetzt hier nicht Werbung für open source Geschichten
    machen aber es gibt ein bis 2 gute Firewall/Gateway Lösungen die
    gar nichts Kosten und auf embedded PCs zum Einsatz kommen.
    Kleiner - Stromsparend - kleines Image auf einer Compactflash Karte
    und kosten je nach Hardware ~ 150 Euro. Das einzigste was diese
    nicht inklusive haben sind Content Filter bzw Kommerzielle Antivirus
    Produkte wie dies im Intranator Business Server vorhanden ist.

    Besonders problematisch finde ich vor allem das der Kunde in eine
    "abhänigkeit" kommt beim Einsatz von Kommerzieller Software.
    Selbstverständlich hat es auch vorteile wenn diese Produkte weiter
    entwickelt werden ohne das sich eigene Mitarbeiter oder man selbst
    darum kümmern müsste. Mit Backups wieder schnell den letzten
    Datenbestand herzustellen ist nicht wirklich schwierig

    Als ich mir den Intranator Business Server heruntergeladen hatte
    habe ich gesehen das ICP / 3ware Treiber vorhanden sind - das fande
    ich gut bis mich dieses HDD Size Limit dann wieder gestoppte hatte

    BSD Jünger? Ach was ist doch gar nicht wahr

    Mit freundlichem Gruss,
    Stefan Frank
    MHNS IT Solutions - RootServices.BiZ

  6. #6
    grimm53 ist offline Registered User
    Registriert seit
    Sep 2004
    Beiträge
    58

    hier muß ich Luft ab lassen

    Hallo,

    tut mir leid, aber die ganze Diskusion kann ich nicht verstehen. Wir sind
    eine kleine EDV-Firma, unsere Kunden meist klein- und mittekständige
    Unternehmen. Ich würde auch gern in einer Firma "Administrator" spielen und
    hätte die Zeit, mir solche Gedanken zu machen. In den Firmen sind die unterschiedlichsten "Konfigurationen" im Einsatz, angefangen AVKEN über Jana-
    server bis wer weiß noch was. Wir müssen jedes mal schauen, was ist im
    Einsatz und das kostet Zeit und kostet Geld für den Kunden. Für uns ist
    der Intranator eine "eierlegende Wollmilchsau". Gerade in dieser Woche
    werden wir bei einen Kunden ein neues Neztwerk installieren und haben den
    Intranator angeboten und einfach gerechnet. Der Kunde braucht keinen Router, keine
    ISDN-Karten, kein Faxgerät und keine Software um sich von außen zu schützen.
    Der Kunde hat vielleicht nicht die IT-Kenntnisse, aber kann rechnen und die Konfiguration
    ist so einfach gestaltet und auch für den den "normalen" Kunden zu verstehen.

    Für uns ist der Intranator eine Möglichkeit in unserem Kundenkreis einen
    einheitliche Standart einzuführen. es erspart uns viel Ärger und dem Kunden
    unötige Kosten.

    Bei 10, maximal 25 Usern ist das Preis / Leistungsverhältnis einfach Spitze.

    Wir arbeiten auch in großen Häusern, wo die jeweiligen "Admins" nicht die
    Hose mit der Kneifzange anziehen, auch sie sind begeistert.

    Ich muß jeden Tag mein Geld "verdienen" und nach dem Motto leben und leben lassen,
    den Kunden gut beraten. Ich habe nicht die Zeit, mich mit solchen Haarspaltereien zu beschäftigen, ich brauche ein preiswertes Produkt, was ich in allen Firmen einsetzen kann, mit wenig Aufwand, zum Wohle des Kunden.

    Ich habe nicht die Zeit das Fahrrad das zweite mal zu erfinden, warum auch,
    hier ist ein Produkt, was mich überzeugt und mit dem ich arbeiten kann.

    Konstruktive Kritik oder Änderungswünsche, nehme ich an, sind bei intra2net
    immer willkommen, aber dieser Beitrag, muß ich deutlich sagen, gehört nicht
    in das Forum.

    Diese Art von meckern sollte man nur, wenn man es besser kann.

    Ich bin auch einer, der im Forum "dumme Fragen" stellt, die aber immer
    mit einer freundlichen Gelassenheit vom intra2net Team beantwortet
    werden und dafür möchte ich mich mal bedanken, weiter so.

    In dem Sinne, noch einen schönen Tag

    Peter Grimm
    TTG Daten- und Bürosysteme Dindelstädt
    Geändert von grimm53 (29.11.2005 um 12:57 Uhr)

  7. #7
    s.F
    s.F ist offline Registered User
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    4

    Exclamation

    Hallo grimm53,

    Also den Administrator "Spielen" hilft einem nicht wirklich viel,
    und das nirgendwo ständig die selbe Software benutzt wird ist
    vermutlich auch jedem klar. Ich spare es mir hier nun zu viel
    zu kommentieren ... Arbeiten müssen wir alle irgendwo für das
    was jeder so zu bezahlen hat. Nun um das ganze mal (etwas)
    zu "entschärfen". Wieso gehört dies nicht hier her? Wenn dies
    keine Kritik ist was bitte soll es denn dann sein?

    1. Der Intranator Business Server ist mit Sicherheit nicht schlecht
    (sonnst wäre das Produkt wohl kaum das was es jetzt ist). Leider
    sind gewisse Dinge miteinander "verknüpft" und der Kunde muss
    (wenn er den Intranator Business Server nutzt möchte) diese mit
    Bezahlen ob er die Leistungen/Funktionen benötigt oder nicht.

    Es hat mit Sicherheit auch Finanzelle Gründe, nämlich um für das
    was Kostenpflichtig ist bessere EK Preise zu erzielen. Dies geht wie
    es üblich ist durch die abnahme grosser (Software) Lizenzen.

    2. Selbstverständlich ist es immer eine Frage dessen was der Kunde
    benötigt und letztenendes auch dafür bereit ist zu bezahlen. Wer
    alles auf einem System benötigt und keine Techniker/Admins selbst
    beschäftigt ist mit dieser Lösung hier unter umständen gut beraten.

    Vielleicht gibt es ja eventuell mal eine Version des Produkts das
    Modular aufgebaut ist und dadurch Preislich atracktiver wird. Ich
    behalte die Intra2net Produkte trotzdem mal weiterhin um Auge

    Den Business Server gibt es "nur" als Komplettpaket. Wenn Sie allerdings
    eine reine Firewall/VPN Lösung suchen gibt es seit November das Intranator
    VPN Connect Produkt.


    Den Intranator VPN Connect gibts allerdings bis dato nicht zum Download
    auf der Website oder doch? Was ich gesehn habe betrifft meines wissens
    nur den Business Server.

    Mit freundlichem Gruss,
    Stefan Frank
    MHNS IT Solutions - RootServices.BiZ

  8. #8
    Thomas Jarosch ist offline Administrator
    Registriert seit
    Dec 2001
    Ort
    Tübingen
    Beiträge
    1.916
    Hallo Herr Frank,

    Zitat Zitat von s.F
    Den Intranator VPN Connect gibts allerdings bis dato nicht zum Download
    auf der Website oder doch? Was ich gesehn habe betrifft meines wissens
    nur den Business Server.
    Ein eigenständiges ISO-Image für Intranator VPN Connect wird im Januar erscheinen. Bis dahin können wir Ihnen gerne eine Testlizenz ausstellen, welche den Business Server in ein Intranator VPN Connect umwandelt.

    Herzliche Grüsse,
    Thomas Jarosch

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