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Thema: Bandbreitenmanagement

  1. #1
    mhasenbeck ist offline Registered User
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    11

    Bandbreitenmanagement

    Hallo Liste,

    Unsere Konfiguration:
    Intranator 1 ist an DSL-Modem angeschlossen.
    Intranator 2 bekommt Konnekt über BINTEC 1200

    im Forum steht:

    ..der Wert bezieht sich auf die gesamte Bandbreite, also für alle Tätigkeiten...

    Das kann ich derzeit nicht bestätigen.

    Wird eine Mail über den Intranator (2) versendet, wird anscheinend die gesamte Upload-Geschwindigkeit verwendet.

    Ich merke das insbesondere bei der VPN-Verbindung mit einem anderen Intranator (1), die zum Zeitpunkt des Mailversandes über Intranator (2) extrem einknickt.

    Liegt da vielleicht das Problem, dass im Falle einer Routerverbindung das Routermanagement nicht greift?

    Habt Ihr einen Tipp für mich?

    Vielen Dank

    Marc

  2. #2
    Gerd von Egidy ist offline Administrator
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    Hallo,

    wenn der Bintec davorhängt, kann der das Bandbreitenmanagement stören. Vor allem, wenn er selbst Pakete versendet oder an dem Bintec noch ein anderer Rechner dranhängt, ist das Bandbreitenmanagement wirkungslos.

    Wenn das Bandbreitenmanagement funktioniert, wird die Last gleichmäßig verteilt. Wenn Sie also 2 Downloads machen, sollten die beide etwa gleich schnell sein (Achtung: die Statistiken der Browser können sehr ungenau sein).

    Herzliche Grüße,

    v. Egidy

  3. #3
    mhasenbeck ist offline Registered User
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    11

    Weitere Angaben

    Vielen Dank für die schnelle Antwort

    dazu noch ein paar Angaben

    Standort 1
    - wir nutzen eine 3000/ 512 ADSL-Verbindung
    - jede Anfrage in Internet läuft erst über Intranator und dann über Bintec (DIREKT)
    - BM ist am Intranantor auf 2500/ 256 eingestellt

    Standort 2
    - wir nutzen eine 2000/ 256 ADSL-Verbindung
    - Intranator ist direkt an das DSL-Modem angeschlossen
    - BM ist am Intranantor auf 1000/ 128 eingestellt

    Störungsszenario
    - ein Ping ohne gleichzeitigen Mailversand ins VPN-Subnetz der Filiale nimmt max 100 ms in Anspruch
    - ein Ping bei Mailversand ins VPN-Subnetz der Filiale nimmt mindestens 600 ms in Anspruch

    Frage
    Können wir an den Appliances noch etwas drehen, oder hilft nur noch eine Qos über den Bintec mittel Priorisierung der Pakete?

    Ihr

    Marc Hasenbeck

  4. #4
    Thomas Jarosch ist offline Administrator
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    Hallo Herr Hasenbeck,

    Zitat Zitat von mhasenbeck
    Störungsszenario
    - ein Ping ohne gleichzeitigen Mailversand ins VPN-Subnetz der Filiale nimmt max 100 ms in Anspruch
    - ein Ping bei Mailversand ins VPN-Subnetz der Filiale nimmt mindestens 600 ms in Anspruch
    Geht der Test-Ping auch in das VPN-Subnetz?

    Wenn ich mich richtig erinnere können Pakete innerhalb das VPN-Tunnels nicht priorisiert werden, da sie verschlüsselt sind.

    Herzliche Grüsse,
    Thomas Jarosch

  5. #5
    mhasenbeck ist offline Registered User
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    11

    Hilft dann Fastpath?

    Danke für Ihren Beitrag,

    dann stellt sich grundsätzlich die Frage , ob die Aktivierung von FastPath uns weiterbringen würde.

    Alternativ könnte man in unserem Hauptstandort sonst auch SDSL installieren.

    Wären das gute Möglichkeiten?


    Marc Hasenbeck

  6. #6
    Gerd von Egidy ist offline Administrator
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    Hallo,

    Fastpath bringt auf jeden Fall schnellere Ping-Zeiten (ca. 25 msek statt ca. 60 msek) und hilft beim Bandbreitenmgt. durch die schnellere Reaktion deutlich mehr als die 35 msek Gewinn auf der Leitung.

    Mit dem SDSL greifen Sie das Problem an der Wurzel - nämlich dem zu geringen Upstream. SDSL ist zwar teurer (mein Tipp: versuchen Sie zu handeln, in den Angeboten ist oft viel Spielraum drin) aber führt zu viel besseren Ergebnissen.

    Herzliche Grüße,

    v. Egidy

  7. #7
    mhasenbeck ist offline Registered User
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    11
    Hallo Herr Jarosch,

    ich habe noch eine fachliche Frage. Bedeutet Ihre Anmerkung u. U., dass es gar nicht möglich ist, das VPN über das Bandbreitenmanagement zu steuern?

    Zitat Zitat von Thomas Jarosch
    Hallo Herr Hasenbeck,

    Geht der Test-Ping auch in das VPN-Subnetz?
    Ja: der Test-Ping geht ins VPN-Netz. Und genau das macht mich etwas stutzig.

    FastPath haben wir für beide Standorte aktiviert. Das sorgt zwar wirklich für schnellere Antwortzeiten. Leider sind die Pingzeiten ins VPN-Netz bei Mailversand/ Download noch bei 600 ms.

    Vorsorglich habe ich SDSL bereits bestellt - dennoch habe ich das Gefühl, dass wir auch damit nicht richtig weiterkommen werden, da eine Priorisierung in jedem Fall gewährleistet sein muss.

    Ihr

    Marc Hasenbeck

  8. #8
    mhasenbeck ist offline Registered User
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    Alles wieder in Ordnung - jetzt die Kür bitte

    Hallo Liste,

    in diesem Fall hatte die Telekom etwas zu erledigen. Das Modem liess sich anscheinend nicht synchronisieren und war zudem noch auf einen Testanschluss der konfiguriert - das Modem war von aussen nicht erreichbar. Zudem trat nach Synchronisieren ein Defekt im DSL-Modem auf.

    Die Pingzeiten sind jetzt wieder im Rahmen und gehen max um Faktor 3 nach oben.

    Jetzt noch die wichtige Frage:

    Greift das Bandbreitenmanagement nun auch die VPN-Verbindung zwischen den beiden Intranatoren?

    Wenn nicht, kann ich durch Eingabe niedrigerer Up/ Downwerte dem VPN noch etwas mehr Luft lassen?

    Vielen Dank

    Marc Hasenbeck

  9. #9
    Thomas Jarosch ist offline Administrator
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    Zitat Zitat von mhasenbeck
    Greift das Bandbreitenmanagement nun auch die VPN-Verbindung zwischen den beiden Intranatoren?

    Wenn nicht, kann ich durch Eingabe niedrigerer Up/ Downwerte dem VPN noch etwas mehr Luft lassen?
    Niedrigere Up/Downwerte beeinflussen nur die Gesamtkapazität und helfen dem VPN nicht.

    Verbindungen innerhalb des VPN-Tunnels können nicht priorisiert werden, allerdings wird z.B. die Bandbreite fair zwischen VPN<->Emailversand aufgeteilt.

    Herzliche Grüsse,
    Thomas Jarosch

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